Innervisions

“Muting The Noise - Cd Project”

IVCD02 scanZoom inLabelInnervisions
Cat. No.IVCD02
FormatEXCLCD
Orders fromMon, 09 Jun 2008
PricePlease sign in to see price

Review

During our first visit to Japan we came up with the idea for this ambient project. I remember going out of the hotel on the first day in tokyo thinking that something is different here, there are many people and a lot of cars on the street but it is still quiet so you automatically calm down, we were muting the noise for ourselves. At this time we also discovered the beautiful album ” The Pearl” by Brian Eno and Harold Budd. Brian Eno is the so called inventor of “Ambient", at least he came up with the name for that kind of music. In the beginning of the 1990s it was normal to have had an ambient floor on every bigger techno- or a houseparty. This culture got lost in the new millenium and became a niche and went more into the cultural activities. When we returned from Japan we spoke about that with some friends and artists and all of them were inspired to make a contribution to this project. Even Klaus Schulze, one of the pioneers of electronic music.Listening again and again to the final product we are really proud that this is our first CD release on Innervisions and hopefully it will be the first in a series. The 12inch market is focussed on the dancefloor but with this CD we show that we are not only limited to that.Muting the Noise

IVCD02 in the media

Gio Imperlizzeri (Technodisco: “l’idea di “Muting The Noise” si accende in occasione di un viaggio in Giappone. Il presupposto di partenza è quello di consumare l’amore per l’ambient, per la musica da camera, per l’elettronica alla Brian Eno. E’ possibile lasciar fluttuare la mente con Karma, I:Cube, Stefan Goldmann, Terre Thaemlitz, Tokyo Black Star, Henrik Schwarz e con degli irriconoscibili Âme. E poi, da non prendere sottogamba, la presenza di un maestro come Klaus Schulze, considerato uno dei papà dell’ambient contemporaneo, con “Invisible Musik”. Prendete un bel respiro e calatevi nelle materie gassose di “Muting The Noise”: dopo l’ascolto avvertirete uno strano ma gradito senso di appagamento.”

Groove Mag (GER): “Wie Brian Enos Music For Airports den unvorbereiteten Konsumenten im Jahr 1978 traf, lässt sich für zu spät Geborene wie unsereins nur schwer abschätzen. Die alles absorbierende Geste, mit der die klanglichen Kleinode dieses Diskurs begründenden ersten Ambientalbums die damals unbefleckte Wahrnehmung verändert haben muss, hat jedenfalls bis heute nichts an suggestiver Kraft verloren. Mit Muting The Noise haben sich die Mitglieder des Innervisions-Kollektivs nun genau dieser Art von Wirklichkeitsproduktion verschrieben. Man sei bei einem Japanaufenthalt auf die Idee für das Album gekommen, durchaus von Eno inspiriert, nur habe man zu jener Zeit weniger das genannte Album, als vielmehr Enos später zusammen mit Harold Budd produziertes Glanzstück The Pearl für sich entdeckt. Als Schlüsselerlebnis beschreibt die der Platte beiliegende Information darüber hinaus einen Moment, da sich inmitten des wuseligen Treibens der überfüllten Straßen von Tokio für einen Moment eine seltsame Ruhe ausgebreitet habe. Die subjektiv wahrgenommene, spannungsreiche Transformation von Bewegungen und Zuständen findet im Titel der Compilation die ideale Entsprechung und beschreibt die intensive Erfahrung, die wohl keinem Hörer dieser Stücke versagt bleiben wird. Die verschiedenen Künstler aus dem Umfeld des Labels – denen wir uns bisher ja primär im Zuge der Renaissance des deutschen House zu Dank verpflichten fühlten – präsentieren sich hier aus einer völlig neuen Perspektive, überzeugen jedoch durch die Bank mit äußerst unterschiedlichen Ansätzen, ohne einer pseudo-spirituellen Beliebigkeit anheim zu fallen. So widersprechen sich das mit Vogelzwitschern unterlegte organische Piano eines Henrik Schwarz und die eher digitale Ästhetik des Tokyo-Black-Star-Entwurfs ganz und gar nicht. Viel mehr ergänzen sich die unterschiedlichen Perspektiven mit jedem Track zu einer umfassenderen und letztendlich erfreulich ganzheitlichen Idee von Ambient. Die feingliedrigen, atmosphärisch aufgeladenen Klangfäden, die einem von üblichen Verdächtigen wie Âme und I:Cube als dicht gewebter Samtvorhang um den Kopf gewickelt werden, ergeben dabei genauso Sinn wie Stefan Goldmanns Prinzip der tröpfchenweisen Zersetzung. Die konzentrierte, ruhige Energie, die diese Tracks beherrscht, erscheint immer als muted noise, sie definiert sich permanent aus ihrem rastlosen, urbanen Gegenüber und bleibt somit in unablässiger Verwandlung. Sie fließt, friert und verdampft, zusammengehalten durch eine Grundspannung, die allen Beiträgen ausnahmslos innewohnt, die ihren Höhepunkt jedoch in dem über 18 Minuten ausufernden, kontemplativen Machtwerk der Krautrock-Legende Klaus Schulze findet. Für Airports ganz bestimmt, aber auch perfekt für ziellose nächtliche Autofahrten durch die verregneten Lichter der Stadt. Tobias Staab ”

Vibe Magazin (GER): “Auf einer Japanreise sowie inspiriert vom Album „The Pearl“ von Harold Budd & Brian Eno entstand die Idee zu diesem Projekt in Form einer Ambient-Compilation. Innervisions konzentriert sich im 12"-Format vielmehr auf die Tanzflächen, jene CD öffnet nun ein weiteres Fenster zu neuen Klanghorizonten des Labels. Renommierte Künstler aus dem Labelstamm (u.a. Âme „Doldrums“!!!, Henrik Schwarz, Stefan Goldmann) treffen auf Experten im Gebiet Ambient. Tatkräftige Unterstützung gibt es gleich zu Beginn von den 2 zuverlässigen Musikern Mark Pritchard & David Brinkworth sowie zum Ausklang von Urgestein Klaus Schulze, der mit „Invisible Musik“ das erste Kapitel in dieser Mission behutsam abschließt. Die Angelegenheit darf mehr als relaxt gesehen/gehört werden.”

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